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Schloss Ringenberg

Hamminkeln
Die Stadtteile Brünen einschl. Marienthal, Dingden, Hamminkeln, Loikum, Mehrhoog, Ringenberg und Wertherbruch bilden die Stadt Hamminkeln.
1154 wird das Dorf Hamminkeln, am westlichen Rand des Naturparks Hohe Mark gelegen, erstmals urkundlich erwähnt. Das Kloster Marienthal geht auf das Jahr 1256 zurück und die Burg Ringenberg auf das Jahr 1220. In einer Urkunde aus dem Jahr 1271 wird Brünen erwähnt, aber der Inhalt lässt die Schlussfolgerung zu, dass Brünen bereits zum Beginn des 9. Jh. existierte.


Sehenswert:
Schloss Ringenberg, 1220 als Burg erbaut, wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. 1650 als Barockschloss auf den Grundmauern der Burg neu errichtet, wurde das Schloss im Zweiten Weltkrieg beschädigt ist heute aber vollständig renoviert und beherbergt das Standesamt der Stadt Dingden sowieein Altelierzentrum der Derik-Baegert-Gesellschaft und Künstlerwohnungen.

Christopherus-Fresko in der ev. Kirche Hamminkeln, eines der größten Fresken am Niederrhein (4x6 m, um 1450)

Wandfresken in der ev. Kirche Wertherbruch, das älteste Fresko stammt aus spätromanischer Zeit (um 1220).

Die Dingdener Heide mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Lauschen Sie dem Ruf des Brachvogels oder im Sommer dem Konzert hunderter Laubfrösche. Laufen Sie mit einem Bein in Westfalen, mit dem anderen im Rheinland. Besuchen Sie dieKüningsmühle. Der Mühlenteich war früher das Dingdener Freibad. Noch in den 70er Jahren wurde hier Korn gemahlen und wem ist schon bekannt, dass hier in einem Gewächshaus die weltbekannten Usambara-Veilchen entstanden?

Klosterkirche Marienthal, heute u.a. Treffpunkt für kulturelle Abende. 1806 wurden die Klostergebäude des 1256 gegründeten ältesten Eremitenklosters der Augustiner auf deutschem Boden abgerissen. Erhalten blieb nur die 1345 erbaute Klosterkirche, das zum Pfarrhaus umgebaute Brauhaus und als Rste des ehemaligen Kreuzganges einige Mönchszellen. Dank der Bemühungen von Pfarrer Augustinus Winkelmann befinden sich heute in der Kirche Ausstattungsstücke aus der gotik und Renaissance wie z.B. eine Kreuzigungsgruppe von 1450, das Chorgestühl und Skulpturen der heiligen Lucia und des heiligen Antonius. Aber auch Werke moderner sakraler Kunst der 20er und 50erJahre dieses Jahrhunderts, überwiegend aus dem rheinischen Spätexpressionismus sind hier zu sehen.
Sehenswert ist auch der angrenzende kleine Friedhof, auf dem nahezu alle Grabsteine Kunstwerke der Bildhauerei sind.


 

 
Informationen zum Standort, Eintrittspreise:
Veranstaltungen:
Marienthaler Abende, eine Kultur und Veranstaltungsreihe in den Sommermonaten; Vespermusik-Abende in der Klosterkirche Marienthal, am ersten Sonntag im Monat; Trödelmärkte, Dingedener Frühlingstreff, Kerzensonntag in Dingden...

Adresse:
Stadt Hamminkeln
Brüner Str. 9
46499 Hamminkeln
 
  
  
Telefon:  +42 (0)2852 / 88-0
Telefax:  +42 (0)2852 / 88130
 


    

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