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Geldern
Geldern erhielt 1229 Stadtrechte. Erst urkundliche Nachweise stammen schon aus dem Jahr 812. Im Lauf der wechselvollen Geschichte war Geldern abwechselnd im Besitz von Burgund,Österreich, den Niederlanden, Spanien, Frankreich und Preußen. Erst auf dem Wiener Kongress 1815 wurde die Grenze zu den Niederlanden geregelt.
Sehenswert ist das Schloss Haag, urkundlich erstmals 1331 erwähnt. Zu seinen Gästen zählten u.a. Friedrich der Große, Zar Nikolaus I. von Russland, Napoleon I. und Kaiser Wilhelm I.. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Hauptgebäude zerstört, die historisch bedeutende Vorburg blieb jedoch erhalten. Heute ist das Schloss Mittelpunkt eines Golfplatzes.
Die Heilig-Geist-Kirche, im "Preußischen Barock" erbaut, besitzt ein imposantes Glockenspiel.
In der Pfarrkirche St. Maria-Magdalena befinden sich die Reliquien der Gelderner Stadtpatrone, der Heiligen Galenus und Valenus, die zwischen 400 und 500 n. Chr. in der Türkei hingerichtet wurden. Die Reliquien sind ein Geschenk des Bischof von Cambrai.
Der Mühlenturm, ein erhalten gebliebener Befestigungsturm der ehemaligen Stadtbefestigung.
Die Steprather Mühle, auf dem höchsten Punkt Walbecks, 40 . ü.M. ist die älteste voll funktionierende Windmühle Deutschlands. Schloss Walbeck. Die ältesten Teile des Hauses sind aus dem 16. Jh.. Das Schloss wird heute als sozialpädagogisches Institut genutzt.
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